Startseite
Sie sind hier: Startseite » Wissenswertes » Geschichte

Geschichte

In der Flur von Erlingshofen wurden Steinwerkzeuge der Mittelsteinzeit (7.000 v. Chr.) sowie Gefäßscherben, ein Schwertgriff und eine Lanzenspitze der Bronzezeit gefunden. Auf dem Kirchberg östlich des Ortes sind Grabhügel und ein Abschnittswall aus der Hallstattzeit nachgewiesen. Weitere Funde lassen sich der Urnenfelderzeit und der Latène-Zeit zuordnen.

Von 1159 bis ca. 1495 sind in Urkunden Ortsadelige genannt; einige der Herren von Erlingshofen/Erlungshofen waren Domherren in Eichstätt. Bis 1169 benannten sich auch die Herren von Arnsberg-Heideck nach Erlingshofen. Im 13. Jahrhundert kam der Ort in den Besitz der Grafen von Hirschberg. Später gehörte das Dorf zur bayerischen Herrschaft Arnsberg und wurde 1413 von den Frauenhofern, den Pfandinhabern von Arnsberg, widerrechtlich an die Schenken von Geyern veräußert. Fünf Jahre später mussten diese ihre Neuerwerbung wieder an Bayern abtreten. 1481 nahm der Bischof von Eichstätt Wilhelm von Reichenau Erlingshofen in seinen Besitz. 1550 wurde die Pfarrei zur Filiale von Altdorf abgestuft; zwei Jahre später plünderten hessische Truppen die Kirche. Beim Hochstift verblieb der Ort bis zur Säkularisation 1803/06 und wurde dann königlich-bayerisch. Von 1817 bis 1883 gehörte der Ort zum Fürstentum des Herzogs von Leuchtenberg. Danach wieder bayerisch, beschloss Erlingshofen 1971 im Rahmen der Gebietsreform die Auflösung als selbständige Gemeinde und den Anschluss an Kinding. Zuvor (1963-66) hatte man eine Flurbereinigung durchgeführt.

Seit 1992 ist der Ort staatlich anerkannter Erholungsort. Durch ihn führt der Anlautertal-Radwanderweg.