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Bauliche Entwicklung, Infrastruktur, Verkehr und Ortsbild

Bearbeitete Themen

Bach, Spielplatz, Beschilderung, Beleuchtung, Grenzmarkierungen, Gehweg, Verkehr, Bushaltestelle, Kirche, Steg über die Anlauter, Sitzgruppe am Steg, FlurNr. 103

Bach

positiv: in Schafhausen entspringt eine Quelle, deren Wasser in die Anlauter fließt. Die Quelle liefert das ganze Jahr über relativ gleichmäßig viel Wasser. Der Dorfbach ist die letzten Jahre auch bei starken Regefall nie übergelaufen.
Im oberen Bachlauf entlang einer Seitenstraße zu Fam. Taverner erstreckt sich eine Betonmauer, die die asphaltierte Straße zum Bach hin abstützt.
Die im Bachbett verbauten Betonschalen (im unteren Bachlauf) sind mit geringem Aufwand zu reinigen und das Ufer kann dort mit dem Mähwerk frei gehalten werden.

negativ: Der obere Bachlauf ist mit Betonwänden begrenzt. Was ein optisch nicht sehr ansprechendes Erscheinungsbild bietet. Ein Holzgeländer entlang des Baches ist teilweise verfault.

Spielplatz

positiv: Die Spielgeräte wurden als ausreichend für Schafhausen empfunden. Sie befinden sich in einem guten Zustand. Der Spielplatzzaun passt mit seinen steinernen Pfosten und den Holzriegeln zur Region. Auf dem Spielplatz ist eine Sitzgelegenheit den Sommer über aufgebaut. Dies ist ein zentraler Platz um sich im Ort zu treffen. Drei Bäume spenden im Sommer ausreichend Schatten.

negativ: Obwohl die Spielgeräte in Ordnung sind, könnten sie mit neuer Farbe besser aussehen. Da der Spielplatz direkt entlang des Baches liegt, wäre eine Einbeziehung des Wassers als Spielgerät wünschenswert. Kinder spielen sehr gerne am Wasser.

Beschilderung

Da einige Häuser von der Hauptstraße entfernt stehen und die Hausnummern damit nicht mehr erkennbar sind, ist eine bessere Beschilderung wünschenswert. Es fehlt auch an Hydrantenkennzeichnungen.

Beleuchtung

Die Straßenlampen im Ort sind ausreichend. Zur Kirche wäre eine weitere Straßenlaterne wünschenswert.

Grenzmarkierungen

Einige Grenzsteine sind in der Ortschaft nicht mehr sichtbar oder fehlen.

Gehweg

Schafhausen hat keinen Gehweg an der Hauptstraße. Alle oben genannten Personen sind sich einig, dass die Ortschaft keinen braucht. Lediglich zwischen Ortschaft und Kirche wäre ein Weg auf der westlichen Seite wünschenswert.

Verkehr

positiv: Die Seitenstraßen sind alle geteert.

negativ: Die Ortsschilder stehen zu weit im Ort. Einige Kraftfahrer fahren mit wesentlich höheren Geschwindigkeiten als erlaubt durch die Ortschaft. Da in der Ortschaft die Hauptstraße einer Kurve macht, ist es für Personen gefährlich die Hauptstraße zu überqueren. Maßnahmen zur Verkehrssicherheit wären wünschenswert.

Bushaltestelle

Die offizielle Bushaltestelle befindet sich fast am Ortsausgang in Richtung Erlingshofen. Es gibt dort keine Unterstellmöglichkeit. Die Einsteigenden, momentan ausschließlich Schüler, müssten von einem Entwässerungsgraben in den Bus steigen.

Kirche

positiv: Kirchenfassade und Dach sind 2006 erst renoviert worden. Dementsprechend befindet sich beides in einem guten Zustand.

negativ: In der Kirchenumfriedung zeigen sich immer wieder Risse. Der Graben zwischen Kirchenmauer und Straße kann nur mit der Hand ausgemäht werden. Durch eine Aufschüttung könnte der Graben in Zukunft auch mit dem Mähwerk ausgeschnitten werden.
Um die Kirche herum könnte sich die Gemeinschaft Bäume/Sträucher vorstellen

Steg über Anlauter

Seit 1996 hat Schafhausen wieder eine direkte Anbindung an den Radweg Erlingshofen – Enkering.
Der Holzsteg ist natürlich durch die Jahre verwittert und an manchen Stellen morsch. Eine Renovierung des Steges wäre
wünschenswert, damit auch in Zukunft der Weg zur anderen Talseite möglich ist.

Der zughörige Zeitungsausschnitt kann hier betrachtet werden.

Sitzgruppe am Steg

In der Mitte des Tales am Steg ist eine Sitzgruppe, die von zwei Birnbäumen umgeben ist.
Diese Sitzgruppe wird von Einheimischen wie auch von Touristen benützt.
Auch hier sind die aus Holz bestehenden Sitzbänke bereits verwittert.

FlurNr. 103

FlurNr. 103 ist ein geschotterter Feldweg, der zum Haus der Familie
Ziegelmeier führt. In Anlehnung an den Punkt Verkehr muss berichtigt werden,
dass nicht alle Seitenstraßen im Dorf geteert sind. Der Kostenträger für die
Instandhaltung des Weges ist nicht eindeutig geregelt.

Soziales, Kultur, Geschichte, Dorfgemeinschaft

Bearbeitete Themen

Geschichte, Fremdenverkehr, Gewerbe, Kultur, Soziales, Dorfgemeinschaft, Natur- und Landschaft, Landwirtschaft, Forst

Geschichte

Ein Ordner mit gesammelten Zeitungs- und Chronikmaterial konnte von Herrn Hager beschafft werden. Hügelgräber um Schafhausen belegen, dass bereits ca. 1300 v. Chr. hier ein Siedlungsgebiet war. Auch wurden mögliche Trockenmauerreste einer Burganlage (Mallburg) entdeckt.

Ein kurzer Ausschnitt aus Wikipedia über Schafhausen:

Der Ort wird erstmals 1179 in einer Urkunde erwähnt, in der Papst Alexander III. dem Domkapitel Eichstätt den Besitz des Meierhofes und Rechte bestätigt. 1377 wird Heinrich von Absberg zu Rumburg (Ruine über Enkering) der Besitz des Dorfes zugesprochen. Zwei Jahre später erklärt das kaiserliche Hofgericht dessen Ansprüche für unbegründet, so dass Besitz und Rechte weiterhin dem Domkapitel gehören. 1413 kauft der Eichstätter Bischof Friedrich IV. von Oettingen den Ort für das Hochstift, wo er bis zur Säkularisation 1802 verbleibt. 1808 kommt Schafhausen zum Königreich Bayern, wo es, mit dem Nachbarort Erlingshofen
vereint, dem Landgericht Kipfenberg zugeordnet wird. 1818 wir der Ort mit der benachbarten Schafhauser Mühle eigenständige Gemeinde, die aber 1830 mit seinen sechs landwirtschaftlichen Anwesen erneut mit Erlingshofen zusammengelegt wird. Als 1837
Bayern neu in Kreise aufgeteilt wird, wird die Gemeinde Erlingshofen-Schafhausen Teil des Bezirksamtes (ab 1938 des Landkreises) Eichstätt. 1875 zählte das Dorf 40 „Seelen“ in zehn Häusern.

Einwohner

Die Einwohnerzahlen blieben die letzten 200 Jahre eigentlich immer gleich. Nur in den 90er Jahren, als in Schafhausen ein Asylantenheim eröffnet wurde, stieg die Einwohnerzahl auf das Doppelte an. Schafhausen hat aktuell 46 Einwohner.

Die Einwohner lebten ausschließlich von der Landwirtschaft. Ein Bauer hatte nebenbei eine Wirtschaft. Die letzte Wirtschaft im Dorf war der „Landsknecht“. Von 1972 bis 1990 war ein Hutmacher ansässig. Heute gibt es nur noch einen Nebenerwerbslandwirt.

Ein Bild des "Landknechts" finden Sie hier

Fremdenverkehr

Es werden im Dorf keine Fremdenzimmer angeboten. Aus diesem Grund ist das Thema Fremdenverkehr für die Einwohner nicht wichtig. Vor allem Radfahrer nutzen gerne die Sitzgelegenheit am Spielplatz wie auch am Steg.

Gewerbe

Zwei Häuser haben Solarzellen zur Stromgewinnung auf dem Dach.

Kultur

1943 bis 1949 wohnte die Schriftstellerin und Malerin Dörthe Ulmer-Stichel bei Familie Bauer.

Schafhausen hat keinen Verein.
Die Einwohner sind in den örtlichen Vereinen aktiv.

Heimatverein Rundeck Erlingshofen, Gartenbauverein Anlautertal, Freiwillige Feuerwehr Erlingshofen, Schützenverein Altdorf Anlautertal, Fußballverein DJK Grafenberg, Frauengesangsgruppe Erlingshofen, Kirchenchor Hakunamatata, Kriegerverein Titting

Soziales, Dorfgemeinschaft

Es werden in Schafhausen keine Dorffeste abgehalten. Alle sozialen Aktionen laufen über den Heimatverein Rundeck Erlingshofen ab.
Man trifft sich im Sommer auf dem Spiel-/ Dorfplatz auf ein Bier am Abend.

Natur- und Landschaft

Schafhausen ist von Wäldern, Wiesen und Feldern umgeben. Ein Bach schlängelt sich im Tal an der Ortschaft vorbei. Durch den Ort fließt ein Quellwasser. Das wir hier eine schöne Landschaft haben, zeigt sich daran, dass immer wieder Touristen hier verweilen.

Landwirtschaft, Forst

Wir haben in Schafhausen noch einen Nebenerwerbslandwirt. Einige Schafhauser bewirtschaften selbst ihren Acker oder haben ihn verpachtet. Da die meisten Schafhauser auch Waldbesitzer sind, werden die Wohnhäuser überwiegend mit eigenen Holz geheizt.